Projekttage zur Suchtvorbeugung im Jahrgang 8
„Gut zu wissen“, sagt eine Schülerin über die Projekttage zur Suchtvorbeugung des 8. Jahrgangs an der Caspar-Heinrich-Gemeinschaftshauptschule Bad Driburg. Gemeinsam mit Kooperationspartnern vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Höxter und aus der Sucht- und Drogenberatung des Caritasberatungszentrums Brakel informierten Lehrerinnen und Schulsozialarbeiterin zum Thema Suchtgefahren. 38 Schüler konnten sich umfassend über Risiken des Rauschmittelkonsums informieren und erhielten Anregungen zur aktiven und gesunden Lebensgestaltung.
„Uns ist es ein ganz besonders Anliegen, unsere Schüler auf das Leben vorzubereiten“, betonte Nicole Schmidt, Schulsozialarbeiterin an der Gemeinschaftshauptschule. Gemeinsam mit den Pädagogen der Schule führt sie jedes Jahr die Projekttage durch. In Zusammenarbeit mit Polizei und Suchtberatung erhalten die Schüler kompetente Sachinformationen zum Thema Alkohol und Drogen. „Wir wollen hier einfach helfen, damit Jugendliche wissen, was gefährlich ist“, erläutert Suchtberater Burkhard Albers. Der Diplom-Pädagoge weiß, dass gerade unter Jugendlichen ein hohes Maß an Halbwissen vorhanden ist, das oft Fehlentscheidungen und erhebliche Gefährdungen nach sich zieht.
Anne von Oiste-Neumann von der Kreispolizeibehörde Höxter schuf in ihrer Arbeit mit den Schülern einen besonderen Zugang zur Bedeutung des Jugendschutzgesetzes und zu den Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums. „Für Schüler ist es immer ein besonderes Erlebnis, die Polizei einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Im Gespräch können hier viele Unklarheiten im Vorfeld ausgeräumt werden“, resümiert die Kriminalhauptkommissarin.
„Wir sind bei den Schülern auf ein großes Interesse gestoßen und waren von ihrem Engagement und ihrer kreativen Mitarbeit sehr beeindruckt“, sagten die Klassenlehrerinnen Maria Krawinkel und Gabi Lange-Happe. Die Projektleiterin Sabine Kästner half in diesem Jahr bei den Vorbereitungen aktiv mit und konnte dann leider bei der Durchführung nicht mit dabei sein. Sie ist aber dennoch über das positive Fazit sehr erfreut.
Das Projektteam – bestehend aus Kooperationspartnern, Lehrern und Schulsozialarbeiterin – ist sich schon jetzt einig, dass die Suchtvorbeugung auch in Zukunft einen festen Platz im Schulprogramm der Gemeinschaftshauptschule Bad Driburg haben wird.

